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Süßkirsche Herkunft

Die Süßkirsche (Prunus avium) ist ein sommergrüner Baum und gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie stammt aus der Hafenstadt Kerasus (heute Giresun) in der heutigen Türkei und erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 20 Meter.
Durch den römischen Feldherrn Lucius Lucinius Lucullus ist sie 74 v.Chr. nach Rom gelangt und von dort aus verbreitete sie sich in weiten Teilen Europas. Das deutsche Wort Kirsche entwickelte sich aus dem griechischen kerasos und dem lateinischen cerasus.
In Japan wird seit etwa tausend Jahren der Beginn des Frühlings mit dem Kirschblütenfest gefeiert. Kirschen gelten in der traditionellen chinesischen Medizin als „warm und süß“ und haben Einfluss auf den Herz-, Magen- und Milzmeridian. Sie stärken den Kreislauf und werden bei „kalten“ Störungen wie Rheuma und Arthritis genutzt.

Die zwittrigen weißen bis hellrosa Blüten der Kirsche erscheinen im April bis Mai und sind 2,5 bis 3,5 Zentimeter, fünfzählig und mit doppelter Blütenhülle.
Kurz nach der Blüte erscheinen die Blätter der Kirsche. Sie sind elliptisch bis eiförmig und am Rand gesägt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, verfärben sich im Herbst gelb und fallen zum Winter ab. Gut zu erkennen sind die zwei Honigdrüsen am Blattstiel, die einen zuckerreichen Nektar ausscheiden.
Die Früchte der Kirsche sind kugelig bis eiförmig, bis zu 3 Zentimeter groß und von Juni bis Juli erntereif. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß und dunkelrot. Bei perfekter Reifephase können an einem Baum bis zu 20 Kilogramm Kirschen wachsen. Die Früchte sollten immer mit Stiel gepflückt werden, da sie sonst am Stielansatz sehr schnell faulen und sich nicht lange lagern lassen. Außerdem wird dadurch die Blütenbildung für die nächste Saison gefördert, wenn die Stiele nicht an den Zweigen zurück bleiben.

Süßkirsche Pflege und Standort

Das Pflanzen einer Süßkirsche ist an einem luftigen und sonnigen Standort ideal und die beste Pflanzzeit ist im Herbst. Der Boden sollte eher schwer, tiefgründig, feucht und lehmig mit hohem Kalkgehalt sein. Beim Pflanzen ist die Gabe von reifem Kompost ins Pflanzloch sinnvoll. Durch die frühe Blüte sind spätfrostgefährdete Standorte nicht geeignet, da die gesamte Ernte ausfallen kann. Für eine Befruchtung ist eine weitere Pflanze in Bienenflugnähe nötig, da sie sich selbst nicht befruchten können.

Süßkirsche schneiden

Im Spätsommer nach der Ernte ist ein Erhaltungsschnitt empfehlenswert. Durch den späten Schnitt-Termin wird der starke natürliche Wuchs gebremst und eine schnelle Wundheilung gefördert. Dabei wird die Krone durch das Entfernen von alten und ungünstig  stehenden Seitenzweigen ausgelichtet. Durch den regelmäßigen Schnitt wird eine üppig ausfallende Ernte sichergestellt.
Je nach Sorte entwickeln Kirschbäume herzähnliche oder flache Wurzelsysteme. Zu unterscheiden sind Haupt-, Neben- und Faserwurzeln. Um die Wurzeln im Winter zu schützen bietet es sich an, den Boden mit Laub und Mulch zu bedecken.

Muss man Süßkirschen düngen?

Im Frühjahr ist die Einarbeitung einer Schicht Kompost in den Boden sinnvoll. Mit einer Gründüngung im Sommer wird die Qualität des Bodens optimiert.
Regelmäßiges Mulchen hilft den Boden feucht zu halten und die Süßkirsche mit Nährstoffen zu versorgen.

Kirschbäume richtig gießen!

Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen und es kommt zu immer wieder zu längeren Trockenperioden. Die Auswirkungen auf die Umwelt und vor allem auf die Bäume ist spürbar. Sie leiden bei den extremen Bedingungen unter Trockenstress. Abhängig vom jeweiligen Standort und der klimabedingten Situation ist unter Umständen häufigeres Bewässern als in früheren Jahren notwendig.

Kirschbäume haben einen hohen Wasserbedarf. Grundsätzlich kann man von etwa 30 Liter Wasser pro Quadratmeter Fläche unter dem Baum rechnen.
Während beim herkömmlichen Gießen viel Wasser absickert oder verdunstet, bevor es von den Wurzeln aufgenommen werden kann, ist das Gießen von kirschbäumen mit baumbad Bewässerungsbeuteln sehr effizient. Zwei kleine Löcher geben das Wasser gleichmäßig und über mehrere Stunden als Tröpfchenbewässerung an den Boden ab.

Dadurch wird eine gleichmäßige Durchfeuchtung erreicht und das Wasser von der umliegenden Erde und den Wurzeln besser aufgenommen. Der Boden unter dem Bewässerungsbeutel wird vor der einwirkenden Sonne geschützt und bleibt in der Bewässerungszeit feucht. Der feuchte Boden ist ideal, um dem Baum über die gesamte Zeit der Bewässerung die Wasseraufnahme zu ermöglichen und seine Wasserspeicher zu füllen.

Das Anbringen und Befüllen der Wassersäcke ist einfach und unkompliziert.
Der Beutel wird wie eine Jacke um den Baumstamm gelegt, mit dem Reißverschluss verschlossen und nach Anleitung gefüllt.

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