Walnuss Herkunft

Die Walnuss (Juglandaceae regia) ist ein sommergrüner Laubbaum und gehört zur Familie der Walnussgewächse. Walnussbäume können bis zu 30 m groß werden, einen Stammumfang von bis zu 4 m erreichen und an günstigen Standorten bis zu 160 Jahre alt werden.

Bei den antiken Griechen war der Walnussbaum das Symbol für die Fruchtbarkeit und seine Nüsse galten als Speise für die Götter. Die Römer brachte die Walnuss in den deutsch sprachigen Raum und etwa 800 nach Christus war es Karl der Große, der den Anbau von Walnussbäumen empfohlen und angeordnet hatte.

Im Freistand entwickelt er eine breite Krone von bis zu 40 m Durchmesser und ein ausladendes Astwerk. In seiner Jugend ist die Rinde glänzend, hellgrau und glatt. Später entwickelt sich eine längsrissige, schwarzgraue Borke. Die Walnuss treibt erst im Mai aus. Damit gehört sie nach der Eiche zu den spätesten austreibenden Laubbäumen. Sie entwickeln zuerst grüngelbe männliche Blüten. Diese sind mit Pollen beladene, hängende Kätzchen, die bis zu 12 Zentimeter lang werden. Etwa vier Wochen später folgen dann die weiblichen Blüten. Sie stehen zu zweit oder zu dritt an den neuen Trieben. Bei der Walnuss dauert es etwa 15 bis 20 Jahre, bis sie zum ersten Mal Früchte trägt. Die Blätter der Walnuss sind gefiedert, wobei eine Fieder bis zu 40 cm messen kann. Sie ist mit bis zu neun ovalen Einzelblättern bestückt, die jeweils 15 cm lang werden können. Das einzelne Endfiederblatt an der Spitze ist immer am längsten. Die Walnüsse sind ab September bis Oktober reif und sind von einer grünen Fruchtschale umschlossen. Sind die Nüsse reif, platzt diese Fruchtschale auf.

Er wird seit Jahrtausenden vor allem wegen seiner Nüsse angebaut. Seine Walnüsse waren während vieler Jahrhunderte ein wichtiger Teil der Ernährung der Menschen. Und auch heute hat die Nuss als gesunde und ökologische Quelle von Proteinen und Fetten eine wichtige Bedeutung. In den beiden Weltkriegen wurde das Holz für die Herstellung von Gewähren genutzt, was zur drastischen Reduzierung des Bestands zur Folge hatte. Heute ist es als Edelholz sehr begehrt und wird für die Herstellung von wertvollen Möbeln verwendet.

Walnussbaum-Früchte

Walnuss Pflege und Standort

Die Walnuss bevorzugt geschützte, warme und sonnige Standorte. Sie ist hitzeverträglich und bevorzugt einen schwach sauer bis alkalischen Boden. Die Walnuss ist besonders in seiner Jugend weder sehr trockentolerant noch sehr winterhart. Daher gilt es bei Kälte und Trockenheit einiges zu beachten. Er ist auch spätfrostgefährdet. Ansonsten benötigt dieser Baum nicht viel Pflege. Der Walnussbaum gehört zu den Tiefwurzlern und gedeiht am besten in tiefgründigem Boden, der ein starkes Wachstum der Pfahlwurzel ermöglicht. In ihrer Jugend entwickelt die Walnuss zuerst eine Pfahlwurzel die sehr stark ist. Von dieser Hauptwurzel gehen die Seitenwurzeln ab, die sich wiederum teilen. Im Lauf der Zeit bildet sich daraus dann ein Herzwurzelsystem.

Walnuss schneiden

Regelmäßige Schnittmaßnahmen sind bei der Walnuss nicht notwendig. Soll der Baum geschnitten werden, ist der Spätsommer der beste Zeitpunkt. Von Mitte August bis Ende September beginnt die Walnuss sich für den Winter vorzubereiten und der Saftdruck ist schwach. Schnittwunden heilen bei der Walnuss generell sehr langsam. Steil aufsteigende Triebe könnten mit dem Mitteltrieb und Leitästen konkurrieren und sollten im Entstehungsjahr an ihrer Ansatzstelle entfernt werden.

Walnuss gießen

Der Klimawandel hat vielfältige Auswirkungen auf die Natur und viele Bäume leiden unter den heißen und trockenen Perioden. Abhängig vom jeweiligen Standort und der klimabedingten Situation ist unter Umständen häufigeres Bewässern als in früheren Jahren notwendig. Der Walnussbaum ist nicht trockentolerant und in trockenen Zeiten deshalb auf eine zusätzliche Bewässerung angewiesen. Das ist insbesondere bei jüngeren Bäumen entscheidend. Um eine reiche Ernte einzufahren, ist auch bei älteren Bäumen Gießen wichtig. Wie hoch der Wasserbedarf einer Walnuss ist, hängt von mehreren Faktoren wie die Dauer der Trockenperiode als auch der Zustand des Baumes ab. Pauschal kann bei Jungbäumen 75 bis 100 Liter pro Gießgang und bei älteren Bäumen 150 bis 200 Liter pro Gießgang veranschlagt werden.
Optimal ist das Gießen von Walnussbäume mit baumbad Bewässerungssäcken. Beim herkömmlichen Bewässern mit dem Gartenschlauch verdunstet viel Feuchtigkeit oder fließt ab. Aus diesem Grund kann man mit baumbad Bewässerungsbeuteln effizienter gießen und spart dabei sogar Wasser. Zwei kleine Löcher geben das Wasser gleichmäßig und über mehrere Stunden als Tröpfchenbewässerung an den Boden ab. Das Wasser wird dadurch in der umliegenden Erde und von den Wurzeln besser als beim herkömmlichen Gießen aufgenommen.
Der Bewässerungssack deckt die Oberfläche des Bodens ab und verhindert dadurch das Verdunsten von Wasser. Das Anbringen und Befüllen der Wassersäcke ist einfach und unkompliziert. Der Beutel wird wie eine Jacke um den Baumstamm gelegt und mit dem Reißverschluss verschlossen. Im nächsten Schritt befüllt man den Sack mit so viel Wasser, das nach einem weiteren Ausrichten im unteren Bereich keine Falten mehr zu sehen sind und lässt es dann volllaufen. Mit der Füllung eines Bewässerungsbeutels werden Jungbäume mit ausreichend Wasser versorgt. Bei Bestandsbäumen mit größerem Stammdurchmesser können zwei bis drei Bewässerungsbeuteln per Reißverschluss verbunden werden. Zusätzlich hilft eine dicke Mulchschicht aus Rasenschnitt dabei, das der Boden nicht so schnell austrocknet.

Walnussbäume düngen

Walnussbäume sind relativ anspruchslos und können im Frühjahr mit Kompost und Hornmehl gedüngt werden.

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