Wacholder Herkunft

Der Wacholder (Juniperus) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Zypressengewächse. Sie kommt in vielen Teilen der Welt vor, einschließlich Europas, Asiens und Nordamerikas. Es gibt sowohl Sträucher als auch Bäume innerhalb der Gattung Wacholder. Der Wacholder kann Wuchshöhen von 1 bis 30 m erreichen.

In der Mythologie wurde der Wacholder oft als heiliger Baum betrachtet und in vielen Kulturen verehrt. In der keltischen Mythologie wurde der Wacholder als heiliger Baum betrachtet, der Schutz und Heilung bot. In der römischen Mythologie wurde der Wacholder als Symbol für Unsterblichkeit und Wiedergeburt betrachtet.

Wacholder-Nadeln

Der Wacholder ist eine immergrüne Pflanze, die sowohl männliche als auch weibliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen ausbildet. Die männlichen Blüten sind an den gelben, hängenden Blütenständen zu erkennen, während die weiblichen Blüten klein und rund sind. Die Nadeln des Wacholders sind grün und haben eine glänzende Oberfläche. Sie wachsen in Büscheln an den Zweigen. Die Beeren des Wacholders sind klein und blau bis purpurrot. Die Wacholderbeeren werden in der Küche und Medizin verwendet. Sie enthalten ätherische Öle und werden als natürliches Heilmittel für Atemwegserkrankungen, Entzündungen und Schmerzen eingesetzt. Aufgrund des aromatischen Geruchs und des harzigen Geschmacks ist der Wacholder auch in der Aromatherapie und in der Herstellung von Räucherstäbchen und Parfüms beliebt.

Wacholder-Beeren

Wacholder Pflege und Standort

Der Wacholder bevorzugt einen Standort mit viel Sonnenlicht und einen gut durchlässigen, sandigen Boden. Er ist jedoch auch anspruchslos und kann in fast jedem Boden und in Gegenden mit wenig Wasser gedeihen. Wacholder sind sehr anpassungsfähig und können sowohl in kalten als auch in warmen Klimazonen gedeihen.

Wacholder schneiden

Zur Förderung des Wachstums und zur Verbesserung des Aussehens können regelmäßig Schnittmaßnahmen an der Wacholder durchgeführt werden. Diese werden im Frühjahr durchgeführt und dabei tote, kranke und beschädigte Zweige entfernt. Weitere Schnittmaßnahmen können dazu dienen den Wacholder in Form zu halten und die Pflanze kompakter und buschiger zu machen. Die Schnittmaßnahmen sollten sauber durchgeführt werden, um Pilzbefall und Schäden zu vermeiden.

Wacholder gießen

Infolge des Klimawandels werden heißere und trockenere Perioden immer häufiger, was Auswirkungen auf die Natur und insbesondere auf Bäume hat. Abhängig von ihrem Standort und der klimabedingten Situation kann es unter Umständen erforderlich sein, die Wacholder häufiger zu gießen als früher. Während der Wachstumsperiode sollte der Wacholder regelmäßig gegossen werden, insbesondere wenn der Boden trocken ist. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Boden nicht zu nass gehalten wird, um Wurzelfäule zu vermeiden. Beim Bewässern mit dem Wasserschlauch besteht die Gefahr, dass viel Feuchtigkeit verdunstet oder in den tiefen Boden absickert, bevor sie von den Wurzeln aufgenommen werden kann.

Das Gießen der Wacholder ist mit baumbad Bewässerungssäcken effizienter. Zwei Löcher im unteren Bereich der Beutel geben kontinuierlich Wasser als Tröpfchenbewässerung an den Boden ab. Es sickert dadurch Wasser langsamer in den Boden ab und die flachliegenden Wurzeln der Wacholder können durch die gleichmäßig Befeuchtung das Wasser besser aufnehmen. Der Bewässerungsbeutel deckt die Bodenoberfläche ab und verhindert das Verdunsten von Feuchtigkeit. Durch den Einsatz der Beutel wird Zeit und Wasser gespart. Mit der Füllung eines Bewässerungsbeutels werden Jungbäume mit ausreichend Wasser versorgt. Um größere Bäume in sehr trockenen Perioden ausreichend zu gießen, besteht die Möglichkeit zwei oder mehrere Bewässerungsbeutel miteinander zu verbinden. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost im Wurzelbereich ist hilfreich, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten.

Wacholder düngen

Eine regelmäßige Düngung ist nicht erforderlich, jedoch kann eine gelegentliche Düngung im Frühjahr die Pflanze unterstützen. Wenn der Wacholder auf einem Boden mit niedrigem Nährstoffgehalt gepflanzt wird, sollte er gelegentlich gedüngt werden.

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