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16.05.2025
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- Schlehdorn Herkunft
- Schlehdorn Pflege und Standort
- Schlehdorn schneiden
- Schlehdorn düngen
- Schlehdorn gießen
Schlehdorn Herkunft
Der Schlehdorn (Prunus spinosa), auch Schlehe, Sauerpflaume oder Schwarzdorn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pflaumen und gehört zur Familie der Rosengewächse. Er ist in Europa, Nordafrika und Asien beheimatet und erreicht eine Wuchshöhe von 2 bis 5 m. Der Schlehdorn ist ein Strauch oder kleiner Baum und kann ein Alter von bis zu 100 Jahren erreichen.
Der Schlehdorn gilt als sehr robust und langlebig und wächst in vielen unterschiedlichen Bodenarten und Klimaten. Er ist ein typisches Gehölz für Hecken, Gebüsche oder Waldränder.
Die Blüten des Schlehdorns erscheinen vor dem Laubaustrieb in den Monaten März/April und sind weiß gefärbt. Sie sind fünfzählig, zwittrig mit doppelter Blütenhülle und radiärsymmetrisch.
Der Schlehdorn hat grüne, eiförmige bis längliche Blätter, die glatt und matt sind. Sie sind wechselständig an den Zweigen angeordnet und haben eine gesägte Kante. Die Blätter des Schlehdorns sind 2 bis 5 cm lang und 1 bis 2 cm breit.
Die Früchte reifen im Herbst und werden meist nach dem ersten Frost geerntet, da sie dann ihren herben Geschmack verlieren. Diese Früchte sind essbar und werden oft in der Küche verwendet, zum Beispiel zur Herstellung von Marmelade oder Likör.
In der Folklore und der traditionellen Medizin wurde der Schlehdorn seit Jahrhunderten verwendet, um Verdauungsstörungen und Entzündungen zu behandeln. Auch in der Heilpflanzenkunde wird er oft verwendet, um die Immunität zu stärken und die Durchblutung zu verbessern.

Schwarzdorn Pflege und Standort
Schwarzdorn bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit einem gut durchlässigen Boden, der trocken bis feucht sein sollte. Er bevorzugt sandigen oder lehmigen Boden. Die beste Pflanzzeit für den Schwarzdorn ist im Herbst oder Frühjahr.
Schwarzdorn schneiden
Ein regelmäßiger Schnitt ist beim Schwarzdorn in der Regel nicht erforderlich, kann jedoch sinnvoll sein, um die Pflanze gesund zu halten und ein übermäßiges Ausbreiten zu begrenzen.
Ein Verjüngungsschnitt sollte nicht jährlich, sondern nur in größeren Abständen durchgeführt werden. Dabei werden ältere, stark verholzte Triebe entfernt, um Platz für junge Triebe zu schaffen. Ein solcher Eingriff ist stark wachstumsanregend und sollte vorzugsweise im Spätwinter vor dem Austrieb erfolgen.
Ein Formschnitt ist beim Schwarzdorn meist nur bei gepflanzten Hecken oder gestalterisch geführten Sträuchern notwendig. Er sollte nach der Blüte oder im Spätsommer erfolgen und nur maßvoll ausfallen. Schnittmaßnahmen sind während der Brutzeit von Vögeln zu vermeiden.
Der Erhaltungsschnitt dient der Entfernung von abgestorbenen, beschädigten oder kranken Ästen. Dieser kann bei Bedarf erfolgen, jedoch ebenfalls unter Beachtung der gesetzlichen Schnittzeiten und vorzugsweise außerhalb der Vegetationsperiode.
Schwarzdorn düngen
Der Schwarzdorn benötigt in der Regel keine zusätzliche Düngung. Er ist eine anspruchslose Pflanze und kann in den meisten Böden gedeihen. Wenn der Boden jedoch besonders arm an Nährstoffen ist, sollte im Frühjahr ein organischer Dünger wie Hornspäne oder Kompost auf den Boden aufgetragen und leicht eingearbeitet werden.
Um eine Überdüngung des Schwarzdorns zu vermeiden, ist vorher eine Analyse des Bodens auf seinen Nährstoffgehalt empfehlenswert.
Schwarzdorn gießen
Der Schwarzdorn bevorzugt trockene Bedingungen und benötigt daher normalerweise weniger Wasser als andere Pflanzen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass der Boden im ersten Pflanzjahr feucht gehalten wird, um das Wurzelwachstum zu unterstützen. In den Folgejahren benötigt der Schwarzdorn normalerweise nur selten zusätzliches Wasser. Übermäßiges Wässern kann die Wurzeln des Schwarzdorns schädigen und sollte daher vermieden werden.
Durch den Klimawandel wird es in unseren Regionen immer heißer und längere Trockenperioden sind die Folgen. Das hat Auswirkungen auf die Umwelt und vor allem auf die Bäume. Die zunehmende Trockenheit und steigende Temperaturen führen bei Bäumen zu Stress. Abhängig vom jeweiligen Standort und der klimabedingten Situation ist unter Umständen häufigeres Bewässern als in früheren Jahren notwendig.
Eine bessere Möglichkeit, den Schwarzdorn zu gießen, ist mit Hilfe von baumbad Bewässerungsbeuteln. Die Säcke geben das Wasser über mehrere Stunden gleichmäßig als Tröpfchenbewässerung an den Baum ab, sodass die Wurzeln die Feuchtigkeit gut aufnehmen können. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte der Boden feucht gehalten werden, um das Wurzelwachstum zu unterstützen. Nach dem Anwurzeln benötigt der Schwarzdorn normalerweise nur selten zusätzliches Wasser, jedoch kann bei längeren Trockenperioden das Wässern notwendig sein. Der Boden sollte nicht ständig feucht gehalten werden, da der Schwarzdorn Wurzeln in trockenen Bedingungen besser entwickelt und resistenter gegen Pilzkrankheiten ist.
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