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In unseren Städten braucht es mehr Bäume. Das wird immer offensichtlicher. Deshalb gibt es schon eine ganze Reihe von Städten, die Bäume an ihre Bürger:innen verschenken.

Wenn Städte Bäume an Bürger:innen verschenken, haben sie einige Vorteile: Die Bäume stehen auf privaten Grundstücken und werden auch privat gepflegt. Dadurch können sich Städte einiges an Aufwand sparen. Und noch viel wichtiger: In vielen Städten sind die öffentlichen Plätze und Strassen bereits mit Bäumen bepflanzt - oder für Baumpflanzungen ungeeignet. In vielen Städten ist es zunehmend schwierig, neue Standorte für Bäume zu finden.

Und auch wenn die Bäume auf privaten Standorten stehen, kann die Allgemeinheit von den wesentlichen positiven Wirkungen von Bäumen profitieren. Oft ist auch die Nachfrage der Bürger:innen sehr gross: Viele Menschen wollen ihre Umgebung ökologischer, schöner und nachhaltiger gestalten.

Die Stadt verschenkt also Bäume und die Bürger:innen pflanzen sie bei sich im Garten an. Klingt nach einer wunderbaren Idee. Dennoch gibt es einiges zu beachten.

Für viele Bäume ist das Ökosystem Stadt eine Herausforderung

Der bekannte deutsche Dendrologe Andreas Roloff schreibt, dass Bäume in Städten durchschnittlich nur 25% der Lebenserwartung ihrer Artgenossen in den Wäldern haben.

Hier die wichtigsten Stressoren für Bäume in Städten:

  • Die Böden sind häufig verdichtet oder gar versiegelt. Die Bäume können deshalb ihren Wurzelbereich nicht ideal herausbilden.
  • In Städten ist die Temperatur höher als im ländlichen Umland.
  • In Städten sind Bäume mehr Immissionen ausgesetzt.
  • Einige Strassenbäume werden mit Streusalz belastet.
  • In Wäldern können sich Bäume gegenseitig vor Hitze und Wind schützen. Es gibt sogar Studien die belegen, dass sich bestimmte Bäume in Wäldern gegenseitig mit Wasser und Nährstoffen unterstützen. Bäume in Städten stehen dagegen oftmals allein und sind eher auf sich selbst angewiesen.
  • Mehr Informationen zum Thema "zunehmende Probleme für Stadtbäume" finden Sie auch in diesem Artikel.

Wichtig bei Baumspenden-Aktionen ist, dass besonders Jungbäume unter diesen Stressoren leiden. In den ersten Jahren an einem neuen Standort reagieren Bäume besonders empfindlich auf Trockenheit. Die Gartenamtsleiterkonferenz GALK schreibt in ihrem Positionspapier zur Bewässerung von Bäumen, dass Jungbäume durch die Rodung in der Baumschule Wurzelverluste erleiden, wodurch das Wasseraufnahmevermögen eines Jungbaumes eingeschränkt wird. Die GALK schreibt, dass besonders Jungbäume von April bis Ende August ausreichend mit Wasser versorgt werden müssen.

Die Bedingungen an einem neuen Standort können einen Baum für viele Jahre prägen. Wichtig ist, dass nur gesunde und gut entwickelte Bäume die vielfältigen positiven Leistungen erbringen können.

Strassen- und Parkbäume werden in der Regel von professionellen Gärtner:innen gepflanzt und gepflegt. Verschenkt eine Stadt Bäume an Private, werden diese von Hobbygärtner:innen gepflegt und gepflanzt. Viele dieser Bürger:innen haben wenig Erfahrung in der Baumpflege. Besonders wichtig ist dabei das Bewässern. Hier kann mit wenig Aufwand viel Gutes für die Bäume getan werden.

Zentral für Stadtbäume: Die richtige Bewässerung

Junge Bäume in Stadtgebieten sind in der Regel auf menschliche Hilfe angewiesen. Damit sie sich an ihrem neuen Standort gut verwurzeln und anwachsen können, benötigen sie in den ersten Jahren viel Wasser. Diese jungen Bäume haben noch kein ausgeprägtes Wurzelsystem und können die tieferen Schichten noch nicht erreichen.

Damit die vielen Jungbäume in der Stadt gut anwachsen können, benötigen sie eine gute Bewässerung. Die GALK empfiehlt in ihrem Positionspapier: «Für Baumpflanzungen (…) geben wir ab dem 10. Tag ohne Niederschlag eine Wassergabe von 75 bis 100 Liter Wasser pro Jungbaum vor.»

Damit die Jungbäume 75 bis 100 Liter Wasser bekommen eignen sich Bewässerungsbeutel aus folgenden Gründen:

  • Ein Beutel umfasst je nach Modell 75 oder 100 Liter Wasser. Das entspricht der idealen Menge laut GALK für einen Jungbaum.
  • Das Wasser kann leicht abgemessen werden: Ist der Beutel voll sind 75 oder 100 Liter im Beutel.
  • Der Beutel kann schnell aufgefüllt werden und gibt dann das Wasser tröpfchenweise über bis zu neun Stunden ab. Der Boden kann das Wasser deshalb sehr gut aufnehmen. Das Wasser kann auch in tiefere Erdschichten versickern, wo die Wurzeln es auch aufnehmen können.
  • Bewässerungsbeutel helfen durch die effiziente Bewässerung Wasser zu sparen. Das Wasser kommt genau dort an, wo es gebraucht wird.
  • Das Wasser verdunstet weniger. Entweder ist es noch im Beutel oder dann im Boden, der durch den Beutel wie eine kleine Mulchschicht hat.

Auch der Betriebsleiter der Späth’schen Baumschulen in Berlin empfiehlt Baumbewässerungsbeutel. Hier ein Video von ihm:

Mehr Informationen zum Thema Bewässerung finden Sie auch in diesem Artikel.

Werden die jungen Bäume ohne Bewässerungsbeutel bewässert ist die Gefahr gross, dass sie besonders in den heissen Sommermonaten zu wenig Wasser bekommen. Es wäre schade, wenn die Bäume nicht ihr volles Potenzial entfalten könnten!

Mehr Anerkennung der Spendenaktion durch personalisierte Bewässerungsbeutel

Ein weiterer Vorteil für Städte ist auch, dass sie die Beutel mit Bild und Schrift gestalten können. Steht ein Bewässerungsbeutel an einem Baum, ist dadurch sichtbar, dass dieser Baum durch ein bestimmtes Projekt gespendet oder gefördert wurde. Das kann die Bekanntheit dieses Projekts und die Identifikation mit dem Stadtgrün erhöhen.

Ein Beispiel für die Personalisierung von Bewässerungsbeuteln

Baum- und Giesspatenschaften

Eine wachsende Zahl von Städten und Kommunen führen auch Baum- und Giesspatenschaften ein. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Städte und Kommunen motivieren Bürger:innen, sich an der Baumpflege zu beteiligen.

  • Sie stellen Giesshilfsmittel zur Verfügung
  • Sie geben Gutscheine für Wasser aus
  • Sie geben Hilfestellung zum richtigen Umgang zur Baumbewässerung

Haben auch Sie Interesse an Baumpatenschaften? Wir unterstützen Städte, Gemeinden und Privatmenschen, die sich für den Erhalt unserer Bäume einsetzen wollen. Gerne unterstützen wir Dich mit unserer Erfahrung und unserem Netzwerk.

Andreas Hunkeler
Dipl. Sozial- und Kulturanthropologe mit dem Schwerpunkt nachhaltige und partizipative Grünflächengestaltung in Städten.
Mehr über den Autor
Meine Vision ist es zusammenzuführen: Menschen und Bäume, Natur und Kultur, Bevölkerung und städtische Behörden.
Bei Fragen, Anregungen, interessanten Geschichten oder spannendem Wissen zu diesem Thema kannst Du mich gerne anschreiben: 
andreas@baumbad.de. Ich freue mich auf Deine Nachricht! 

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