Dein Warenkorb
Danke, dass du Bäume rettest! Dein Einkauf:

Dein Warenkorb ist im Moment leer.

Weiter einkaufen

Zwischensumme €0,00
Versandkosten inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Gesamt €0,00

Grundlage für diesen Beitrag ist ein hervorragender Artikel, der von der Universität Hamburg in Kooperation mit dem Bundesamt für Umwelt publiziert wurde.

Bäume haben einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit.
Bäume regulieren das urbane Mikroklima .
Und Bäume helfen unseren Siedlungen, mit den zwei grössten meteorologischen Herausforderungen des Klimawandels umzugehen: Höhere Temperaturen und extreme Niederschlagsereignisse.

Bäume und insgesamt Stadtgrün sind daher ein wichtiger Baustein urbaner Klimaanpassungsstrategien. Doch leiden auch Bäume unter dem Klimawandel, den steigenden Temperaturen und längeren Trockenperioden.
Das macht Bäumen generell zu schaffen, auch in den Wäldern.

Besonders aber den Bäumen in unseren Städten. Denn das urbane Milieu weicht erheblich vom ursprünglichen Lebensraum der Bäume ab.
In Städten ist die Temperatur durch den Wärmeinseleffekt noch zusätzlich höher als im ländlichen Umfeld. Zudem dominieren in Städten versiegelte Flächen, wodurch viel Wasser abfliesst, ohne dass es in die Erdschicht gelangt, wo der Baum seine Wurzeln hat. Ausserdem ist das Wurzelwachstum ist in Städten häufig durch beengte Pflanzgruben eingeschränkt. Ein anderes Problem sind verdichtete Böden.

Die AutorInnen des Textes der Universität Hamburg schreiben:
«Die Verdichtung der Böden und der hohe Grad an Versiegelung im potenziellen Wurzelbereich der Bäume führen dazu, dass der lebenswichtige Gasaustausch sowie die Versickerung von Regenwasser im Boden gestört sind. Diese das Wachstum und die Vitalität der Bäume einschränkenden Standortbedingungen verstärken sich meist nochmal für Straßenbäume, bei denen der Wurzelraum häufig noch eingeschränkter ist als bei Bäumen in Parks oder in Wohngebieten.»

Die Bäume an den Strassen sind noch grösseren Belastungen ausgesetzt als beispielsweise Bäume in Parkanlagen. Und von diesen Bäumen sind besonders junge Bäume gestresst, weil diese meist noch kein ausreichendes Wurzelwerk ausbilden konnten.

 Die Autoren des zitierten Textes schreiben weiter:

«Als Folge des Klimawandels wird eine Tendenz zu mehr und zu längeren Trockenphasen erwartet. (…) Gleichzeitig wird es mehr Starkregenereignisse und höhere Temperaturen geben. Besonders Stadtbäume an ihren ohnehin schon extremen Standorten werden deshalb zukünftig immer häufiger durch die sich verändernden klimatischen Bedingungen in Stress geraten, was sie auch anfälliger für Schädlinge und Krankheitserreger werden lässt. Insgesamt erhöht sich daher die Gefahr, dass die Bäume in ihrer Vitalität geschwächt werden oder sogar gefällt werden müssen und deshalb ihrer wichtigen Funktion in der Stadt nicht mehr nachkommen können.»

Damit wir in unseren Städten auch in Zukunft gesunde Baumbestände haben, ist es wichtig, dass wir sie unterstützen, durch die zunehmend schwierigen klimatischen Bedingungen zu kommen.

Anpassungen an die klimatischen Veränderungen

Mittel- und langfristig sind Anpassungen von Baumsorten und Standorten notwendig. Einige beliebte Baumarten werden den klimatischen Veränderungen nicht mehr gewachsen sein. Die Autoren Andreas Roloff und Sten Giller haben in untersucht, welche Baumsorten mit den klimatischen Anforderungen gut umgehen können. In ihrer Liste scheinen folgende Bäume besonders geeignet: Feld-Ahorn, Grau-Erle, Zitter-Pappel, Wald-Kiefer, Gemeine Robinie, Ginkgo, Virginische Hopfenbuche oder Zerr-Eiche.

Die Autoren der Universität Hamburg schreiben:
«Neben der Frage, welche Baumarten besonders gut an die sich verändernden Bedingungen angepasst sind und damit zukünftig noch in der Stadt wachsen werden, stellt ein zentraler Ansatz bei der Anpassung der Bäume an Klimaveränderungen die Optimierung von Baumstandorten dar. Wie kann Regenwasser beispielsweise in der Pflanzgrube zwischengespeichert werden, um die Wasserverfügbarkeit für die Bäume in Trockenzeiten zu verbessern? Auch können die Auswahl und eine spezielle Schichtung von bestimmten Bodenarten dazu beitragen, die Wasser-, Nährstoff- und Luftzufuhr für Bäume zu fördern und damit die Toleranz von Bäumen gegenüber Klimaveränderungen zu verbessern.

Und kurzfristig?
Brauchen Stadtbäume, besonders junge Strassenbäume, oftmals zusätzliche Bewässerung
Hierzu könnte ein Konzept sein, dem sich eine wachsende Anzahl deutscher Städte zuwendet: Baumpatenschaften.

Idealerweise in Kombination mit Bewässerungsbeuteln.

Und längerfristig braucht es eine Vielzahl von unterschiedlichen Baumarten, um die Resilienz des gesamten Baumbestandes einer Stadt zu erhöhen. Sollte eine Baumart mit den klimatischen Bedingungen nicht mehr klarkommen oder von einer Krankheit betroffen sein, wird durch vermieden, dass ein hoher Anteil an Bäumen in der Stadt ausfällt.

Besonders wichtig:
Die Bäume können ihre regulierenden Leistungen nur erfüllen, wenn sie gesund sind und genügend Wasser haben.

 

Andreas Hunkeler
Dipl. Sozial- und Kulturanthropologe mit dem Schwerpunkt nachhaltige und partizipative Grünflächengestaltung in Städten.
 
Meine Vision ist es zusammenzuführen: Menschen und Bäume, Natur und Kultur, Bevölkerung und städtische Behörden.
Gleichzeitig arbeite ich auch als Coach. Ich unterstütze Menschen dabei, in Kontakt zu kommen: Mit ihrem Körper, ihren Gefühlen, Visionen und ihrer Kraft  - damit sie das Leben leben können, das ihnen entspricht.
Meine Webseite für diese Arbeit ist: www.fliessenlassen.com.
 
Bei Fragen, Anregungen, interessanten Geschichten oder spannendem Wissen zu diesem Thema kannst Du mich gerne anschreiben: andreas@baumbad.de. Ich freue mich auf Deine Nachricht!

Super Idee, einfache Handhabung und von der Bestellung bis zur Lieferung alles bestens.

Michael K.
Der baumbad Bewässerungssack

Hol dir Deinen Premium Bewässerungs­beutel