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13.07.2023
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- Süßkirsche Herkunft
- Süßkirsche Pflege und Standort
- Süßkirsche schneiden
- Süßkirsche gießen
- Süßkirsche düngen
Süßkirsche Herkunft
Die Süßkirsche (Prunus avium) ist ein sommergrüner Baum und gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie stammt ursprünglich aus einem weiten Gebiet von Europa über Westasien bis nach Nordafrika; die antike Hafenstadt Kerasus (heute Giresun in der Türkei) gilt als historischer Handels- und Namensursprung der Kirsche. Durch den römischen Feldherrn Lucius Licinius Lucullus ist sie 74 v. Chr. nach Rom gelangt und von dort aus verbreitete sie sich in weiten Teilen Europas. Das deutsche Wort Kirsche entwickelte sich aus dem griechischen kerasos und dem lateinischen cerasus.
In Japan wird seit etwa tausend Jahren der Beginn des Frühlings mit dem Kirschblütenfest gefeiert. Kirschen gelten in der traditionellen chinesischen Medizin als „warm und süß“ und haben Einfluss auf den Herz-, Magen- und Milzmeridian. Sie stärken den Kreislauf und werden bei „kalten“ Störungen wie Rheuma und Arthritis genutzt.
Die zwittrigen weißen bis hellrosa Blüten der Kirsche erscheinen im April bis Mai und sind 2,5 bis 3,5 cm, fünfzählig und mit doppelter Blütenhülle.
Etwa gleichzeitig zur Blüte erscheinen auch die Blätter der Kirsche. Sie sind elliptisch bis eiförmig und am Rand gesägt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, verfärben sich im Herbst gelb und fallen zum Winter ab. Gut zu erkennen sind die zwei Honigdrüsen am Blattstiel, die einen zuckerreichen Nektar ausscheiden.
Die Früchte der Kirsche sind kugelig bis eiförmig, bis zu 3 cm groß und von Juni bis Juli erntereif. Das Fruchtfleisch ist saftig, süß und dunkelrot. Die Früchte sollten immer mit Stiel gepflückt werden, da sie sonst am Stielansatz sehr schnell faulen und sich nicht lange lagern lassen. Außerdem wird dadurch die Blütenbildung für die nächste Saison gefördert, wenn die Stiele nicht an den Zweigen zurück bleiben.
Süßkirsche Pflege und Standort
Das Pflanzen einer Süßkirsche ist an einem luftigen und sonnigen Standort ideal und die beste Pflanzzeit ist im Herbst. Der Boden sollte eher schwer, tiefgründig, feucht und lehmig mit hohem Kalkgehalt sein. Beim Pflanzen ist die Gabe von reifem Kompost ins Pflanzloch sinnvoll. Durch die frühe Blüte sind spätfrostgefährdete Standorte nicht geeignet, da die gesamte Ernte ausfallen kann. Für eine Befruchtung ist eine weitere Pflanze in Bienenflugnähe nötig, da sie sich selbst nicht befruchten können.
Süßkirsche schneiden
Im Spätsommer nach der Ernte ist ein Erhaltungsschnitt empfehlenswert. Durch den späten Schnitt-Termin wird der starke natürliche Wuchs gebremst und eine schnelle Wundheilung gefördert. Dabei wird die Krone durch das Entfernen von alten und ungünstig stehenden Seitenzweigen ausgelichtet. Durch den regelmäßigen Schnitt wird eine üppig ausfallende Ernte sichergestellt.
Süßkirschen düngen
Im Frühjahr ist die Einarbeitung einer Schicht Kompost in den Boden sinnvoll. Mit einer Gründüngung im Sommer wird die Qualität des Bodens optimiert.
Regelmäßiges Mulchen hilft den Boden feucht zu halten und die Süßkirsche mit Nährstoffen zu versorgen.
Kirschbäume gießen
Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen und es kommt immer wieder zu längeren Trockenperioden. Die Auswirkungen auf die Umwelt und vor allem auf die Bäume sind spürbar. Sie leiden bei den extremen Bedingungen unter Trockenstress. Abhängig vom jeweiligen Standort und der klimabedingten Situation ist unter Umständen häufigeres Bewässern als in früheren Jahren notwendig.
Kirschbäume haben einen hohen Wasserbedarf. Grundsätzlich kann man von etwa 30 l Wasser pro Quadratmeter Fläche unter dem Baum rechnen.
Während beim herkömmlichen Gießen viel Wasser absickert oder verdunstet, bevor es von den Wurzeln aufgenommen werden kann, ist das Gießen von Kirschbäumen mit baumbad Bewässerungsbeuteln sehr effizient. Zwei kleine Löcher geben das Wasser gleichmäßig und über mehrere Stunden als Tröpfchenbewässerung an den Boden ab.
Dadurch wird eine gleichmäßige Durchfeuchtung erreicht und das Wasser von der umliegenden Erde und den Wurzeln besser aufgenommen. Der Boden unter dem Bewässerungsbeutel wird vor der einwirkenden Sonne geschützt und bleibt in der Bewässerungszeit feucht. Der feuchte Boden ist ideal, um dem Baum über die gesamte Zeit der Bewässerung die Wasseraufnahme zu ermöglichen und seine Wasserspeicher zu füllen.
Das Anbringen und Befüllen der Wassersäcke ist einfach und unkompliziert.
Der Beutel wird wie eine Jacke um den Baumstamm gelegt, mit dem Reißverschluss verschlossen und nach Anleitung gefüllt.
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- Bäume richtig gießen
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Michael K.