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Die Erde schenkt uns ihre Ressourcen, doch wir nehmen mehr, als sie gibt. Deshalb ist es notwendig, dass wir aufwachen und verstehen, dass Nehmen und Geben im Gleichgewicht stehen müssen, damit der Overshoot Day keine Existenzberechtigung mehr hat.

Was ist der Earth Overshoot Day?

Ressourcen sind nicht unbegrenzt vorhanden. Auch nachwachsende Rohstoffe stehen nur in dem Maße zur Verfügung, wie sie sich regenerieren können. Haben sie dafür nicht die entsprechende Zeit, verbraucht der Mensch mehr, als ihm durch die Regeneration wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Damit ist das Chaos vorprogrammiert. Unter dem Begriff "Earth Overshoot Day" wird der Tag eines Jahres verstanden, an dem die Menschheit alle natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die durch die Natur innerhalb eines Jahres wiederhergestellt und nutzbar gemacht werden können. In diesem Jahr fällt der Earth Overshoot Day, der umgangssprachlich auch als Welterschöpfungstag oder Erdüberlastungstag bezeichnet wird, auf den 29. Juli. Betrachten wir, wie sich dieser Tag mit jedem Jahr um einige Tage nach vorne verschiebt, wird klar, dass wir nicht länger wie bisher weitermachen können.

In welche Richtung verschiebt sich der kritische Tag?

Das Global Footprint Network, eine Non-Profit-Organisation, hat mit der jährlichen Berechnung des Welterschöpfungstages eine Aktion begründet, die uns nachdrücklich daran erinnern soll, dass es in der Natur ein gleichberechtigtes Geben und Nehmen gibt. Wer sich nicht an diese Regel hält und über die eigenen Verhältnisse lebt, wird die Konsequenzen tragen müssen. Der Stichtag verschiebt sich von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr fällt er auf den 29. Juli. Im vergangenen Jahr waren die Ressourcen am 22. August erschöpft. Gehen wir etwas weiter zurück, zeigt sich folgende Bilanz:

  • 2019 - 29. Juli
  • 2018 - 1. August
  • 2017 - 2. August
  • 2016 - 8. August
  • 2015 - 13. August
  • 2014 - 19. August

Die Tendenz ist deutlich und zeigt, dass wir die uns jährlich zur Verfügung stehenden Ressourcen immer schneller aufbrauchen, ohne für die entsprechenden Rücklagen zu sorgen. Möglicherweise werden uns die Auswirkungen dieses Verhaltens nicht mehr betreffen, unsere Kinder und Enkel auf jeden Fall.

Image by Darkmoon_Art from Pixabay

Wie wird das Datum des Welterschöpfungstages berechnet?

Um auf den Tag exakt zu bestimmen, wann die jährlichen Ressourcen aufgebraucht sind, muss die Biokapazität der Erde bestimmt werden. Dabei werden zuerst die Erträge produktiver Landflächen ermittelt. Gleichzeitig wird berechnet, in welchem Umfang das Ökosystem die menschlich produzierten Abfälle entsorgen kann. Der so entstandene Wert wird ins Verhältnis zum sogenannten ökologischen Fußabdruck gesetzt, mit dem die Ressourcen gemeint sind, die pro Jahr benötigt werden. Aus allen Größen lässt sich der Tag ermitteln, an dem die Forderungen das tatsächliche Vorhandensein an Ressourcen übersteigen.

Der Overshoot Day einzelner Länder im internationalen Vergleich

Das Ungleichgewicht zwischen vorhandenen Ressourcen und einem darüber liegenden Verbrauch trat erstmals am 21.12.1971 auf. In diesem Jahr fällt das Datum auf den 29. Juli. Das sind 5 Monate früher als vor 50 Jahren. Werfen wir einen Blick auf die Statistik, um zu sehen, welche Länder bei dieser Negativentwicklung an vorderster Stelle liegen.

Auf dem amerikanischen Kontinent zählen Amerika und Kanada zu den Spitzenverbrauchern, während Mexico seinen Welterschöpfungstag erst am Ende des zweiten Halbjahres hat.

Bei den europäischen Ländern liegen alle Stichtage vor dem August. Lediglich Albanien und Moldawien können ein Datum nach dem ersten Halbjahr vorweisen. (Albanien im Oktober, Moldawien im Dezember).

In Afrika stehen Mauritius und La Réunion an erster Stelle, wenn es um das Ungleichgewicht zwischen Ressourcenverbrauch und und vorhandene Rohstoffe der Natur geht.

Diese Statistik lässt sich mit dem Bruttoinlandsprodukt eines Landes begründen - je geringer der Lebensstandard, desto weniger wird konsumiert. In Europa fällt Luxemburg sehr negativ auf, denn der Welterschöpfungstag dieses Landes liegt bereits im Februar, dicht gefolgt von Dänemark mit einem Stichtag im März. Das bedeutet, dass es 12 Erden bräuchte, um allein den Bedarf Luxemburgs zu decken. Doch das übersteigt das gesunde Denkvermögen. Diese Tatsache ist einem großen CO2-Fußabdruck geschuldet. In Luxemburg kommt hinzu, dass das Land den geringsten Anteil an erneuerbaren Ressourcen in ganz Europa besitzt. Dänemark schlägt mit der höchsten Autodichte zu Buche und bringt zusätzlich europaweit die größte Abfallmenge pro Person im Jahr hervor.

Gibt es auch Länder ohne Overshoot Day?

Sie sind zahlenmäßig gering vertreten, aber es gibt sie - Länder, die weniger oder gleich viele Ressourcen verbrauchen, wie ihnen die Natur zur Verfügung stellt. In Afrika liegen viele dieser Länder südlich der Sahara und auf dem amerikanischen Kontinent wird das ökologische Gleichgewicht in Honduras, Jamaica und Haiti beibehalten. Im asiatischen Raum stehen beispielsweise Afghanistan, Pakistan, Indien, Sri Lanka, Nepal, Bangladesh, Nordkorea und die Philippinen an vorderster Front, wenn es um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen geht. Da es sich überwiegend um ärmere Länder handelt, bestätigt sich die Behauptung, dass niedriger Konsum die wenigsten Ressourcen verbraucht.

Gründe für das frühere Erreichen des Earth Overshoot Day von Jahr zu Jahr

  • Unverändert hohe CO2-Emissionen, die es vor 150 Jahren noch nicht gab
  • Abholzung der Wälder, wodurch das dort gespeicherte CO2 in die Atmosphäre entweichen kann
  • Lebensmittelverschwendung
  • Müllaufkommen

Lässt sich das Verhältnis wieder ins Gleichgewicht bringen?

Menschen ändern sich oft erst, wenn es physisch schmerzt oder existenziell bedrohlich wird. Daher ist es fraglich, wie viele Menschen rechtzeitig aufwachen und sich den notwendigen Veränderungen stellen werden. Doch was kann getan werden?

Der Lebensmittelverschwendung ein Ende setzen

Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel wird nicht genutzt. Blieben die dafür verwendeten Ressourcen nur zur Hälfte ungenutzt, würde sich der Earth Overshoot Day um zwei Wochen nach hinten verschieben.

Die CO2-Emissionen durch den Verkehr vermindern

Verkehrs- und Transportwege sorgen für CO2-Emissionen. Lässt sich diese Menge halbieren, wäre auch hier eine Verschiebung des Earth Overshoot Days um zwei Wochen möglich und würde den Ressourcenverbrauch senken. Dazu müssten Menschen auf das Auto verzichten, ihre Wege per Muskelkraft zurücklegen und auch über Alternativen hinsichtlich der jährlichen Urlaubsflüge nachdenken.

Senken des Fleischkonsums

Pflanzliche Ernährung ist für den Menschen nicht nur gesünder, sie hilft auch, Ressourcen zu sparen. Für die Fleischproduktion müssen enormen Mengen an Weideland und Futter bereitgestellt werden. Könnte der Fleischverbrauch um die Hälfte reduziert werden, ließen sich für weitere 17 Tage die Ressourcen sparen.

Sparsamer Umgang mit Wasser - Ressourcenschonendes Gießen

Eine der für unser aller Leben weltweit wichtigsten Ressource ist Wasser. Noch immer haben nicht alle Menschen Zugang zu ausreichend sauberem Trickwasser. Und diese Situation wird sich durch den fortschreitenden Klimawandel noch verstärken. So zeigt sich auch in unseren Regionen, die historisch nicht gerade von großem Wassermangel geprägt waren, dass aufgrund der zunehmenden ungleichmäßigen Verteilung von Niederschlägen in Form von immer längeren Trockenperioden und Niederschlägen, die immer häufiger als Starkregen auftreten, Wasser zu einer Mangelressource wird. Die trockenen Sommer der letzten Jahre haben dazu geführt, dass in manchen Regionen die Grundwasserspiegel kontinuierlich absinken und sich nicht mehr ausreichend regenerieren. In einzelnen Regionen sogar so stark, das in Trockenphasen teilweise die Wasserversorgung über das Leitungsnetz zusammengebrochen ist. Gleichzeitig benötigen wir in den Trockenperioden immer mehr Wasser zur Bewässerung unserer Pflanzen - auch unserer Bäume. Daher werden wassersparende Methoden zur Bewässerung unserer Bäume und Pflanzen immer wichtiger. Die Variante der Bewässerung, die am meisten Wasser sparen kann ist die sog. Tröpfchenbewässerung. Wer die Bäume in seinem Garten oder die Stadtbäume in seiner Straße in längeren Trockenperioden unterstützen und sie vor Trockenstress schützen möchte, findet mit unseren Baumbewässerungsbeuteln daher eine ideale Möglichkeit Bäume mittels Tröpfchenbewässerung wasser- und zeitsparend zu gießen.

Bäume wassersparend giessen mittels Tröpfchenbewässerung mit Baumbewässerungssäcken

#MoveTheDate

Positive Veränderungen können auch auf der privaten Ebene beginnen, indem wir bewusster über unser Leben nachdenken. Müssen wir wirklich alles konsumieren, was in unser Wahrnehmungsfeld kommt oder gibt es in unserem Alltag nicht unzählige Möglichkeiten, mit der Natur besser in Einklang zu leben? Wir haben Familien, Kinder und Enkel, die nach uns die Welt bewohnen werden. Sorgen wir also dafür, dass der blaue Planet auch dann noch in Fülle und Schönheit existieren kann.

Super Idee, einfache Handhabung und von der Bestellung bis zur Lieferung alles bestens.

Michael K.
Der baumbad Bewässerungssack

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