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Feld-Ahorn Herkunft

Der Feld-Ahorn (Acer campestre) ist ein sommergrüner Laubbaum, der in Europa und Asien heimisch ist. Er wurde auch in anderen Teilen der Welt, einschließlich Nordamerika, kultiviert und ist jetzt in vielen Teilen der Welt verbreitet. Er wächst in der Regel als Strauch oder kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu 12 Metern. Im Alter von etwa 20 Jahren beginnt der Feld-Ahorn zu blühen und kann bis zu 200 Jahre alt werden. In der griechischen Mythologie wurde der Ahorn mit dem Kriegsgott Ares in Verbindung gebracht. Das trojanische Pferd ist ein Symbol von Krieg und Blutvergießen und das Holz soll aus Ahorn bestanden haben. In Deutschland wurden Türschwellen von Wohnhäusern und Ställen mit Ahornholz bestückt um das Böse abzuwehren.

Die Blätter des Ahorn sind wie die menschliche Hand fünffingerig und erinnern an eine zur Abwehr gespreizte Hand. Die Blütezeit des Feld-Ahorns ist von März bis April und die gelbgrünen Blüten erscheinen in kleinen Rispen. Die fünflappigen Laubblätter sind gegenständig angeordnet und etwa 10 bis 15 cm lang und breit. Sie sind auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite heller gefärbt. Im Herbst färben sich die Blätter goldgelb bis braunrot. Die Früchte des Feld-Ahorns sind Flügelnüsse, die von September bis Oktober reifen. Jede Teilfrucht ist etwa 3 bis 4 cm lang und enthält eine kleine, kugelförmige Nuss. Seine Blätter, Zweige und Samen werden manchmal in der traditionellen Medizin und in der Küche verwendet. Die Blätter des Feld-Ahorns werden manchmal zu Tee verarbeitet und sollen entzündungshemmende Eigenschaften haben.

Feld-Ahorn Pflege und Standort

Ein geeigneter Standort für den Feld-Ahorn ist ein sonniger bis halbschattiger Platz mit einem durchlässigen, frischen und kalkhaltigen Boden. Staunässe sollte vermieden werden

Feld-Ahorn schneiden

Die Schnittmaßnahmen beim Feld-Ahorn sollten nur dann durchgeführt werden, wenn sie tatsächlich notwendig sind, beispielsweise um beschädigte oder kranke Äste zu entfernen oder den Baum in Form zu bringen. Andernfalls sollte man dem Baum möglichst viel Freiheit beim Wachstum lassen, da der Feld-Ahorn seine natürliche Wuchsform von selbst entwickelt. Wenn doch ein Schnitt notwendig wird, sollte man ihn immer erst dann vornehmen, wenn der Baum in der Ruhephase ist, also entweder im Spätsommer oder im Winter. Im Spätsommer hat der Baum genügend Zeit, um die Schnittstellen abzuschließen und sich auf den Winter vorzubereiten. Ein Winter-Schnitt hat den Vorteil, dass der Baum weniger Saft verliert, da er zu dieser Zeit in Ruhe ist. Bei der Ausführung des Schnitts sollte darauf geachtet werden, dass die Schnittstellen sauber und scharf sind und dass man den Baum in einer natürlichen Form belässt. Das Wachstum und seine Gesundheit kann durch zu radikale Schnittmaßnahmen beeinträchtigt werden.

Muss man Feld-Ahorne düngen?

Feld-Ahorne sind robuste und anspruchslose Bäume, die in der Regel keine spezielle Düngung benötigen. Bei sehr nährstoffarmen Böden ist gelegentlich eine moderate Menge an organischem Dünger oder Kompost sinnvoll. Der Dünger sollte nicht direkt auf die Wurzeln aufgetragen werden, um diese nicht zu beschädigen. Ein ausgeglichener Phosphor-Kalium-Dünger kann zu Beginn des Frühjahres oder im Herbst angewendet werden.

Feld-Ahorn im Herbst - Bäume gießen

Feld-Ahorn richtig gießen!

Der Feld-Ahorn ist ein Tiefwurzler und sollte selten, aber intensiv und durchdringend gegossen werden. Er verträgt keinen längeren Wassermangel und der Boden darf niemals vollständig austrocknen, da sonst die feinen Wurzeln absterben können. Infolge des Klimawandels werden heißere und trockenere Perioden immer häufiger, was Auswirkungen auf die Natur und insbesondere auf Bäume hat. Abhängig von ihrem Standort und der klimabedingten Situation kann es unter Umständen erforderlich sein, den Feld-Ahorn häufiger zu gießen als früher.

Junge Feld-Ahornbäume benötigen regelmäßiges Wässern, um das Anwurzeln zu unterstützen. Ausgewachsene Bäume müssen in der Regel nicht gegossen werden. Jedoch sollten sie während starker Trockenperioden mindestens einmal pro Woche bewässert werden.
Anzeichen für Trockenstress bei Feld-Ahornbäumen sind schlapp hängende Blätter, schwache junge Zweige und sich verfärbende oder vertrocknende Blätter. Spätestens bei solche Anzeichen sollte der Feld-Ahorn gegossen werden.

Der Wasserbedarf eines Feld-Ahorns hängt von mehreren Faktoren wie der Dauer der Trockenperiode und dem Zustand des Baumes ab. Ein Richtwert ist bei Jungbäumen 75 bis 100 Liter und bei älteren Bäumen 15 Liter je Quadratmeter Bodenfläche, die von der Baumkrone überdeckt wird, pro Gießgang. Wem das messen und rechnen zu viel ist, sollte als Richtwert bei älteren Bäumen 150 bis 200 Liter pro Gießgang nehmen.

Beim Gießen mit dem Gartenschlauch landet viel Wasser auf einmal am Baum. Viel Feuchtigkeit geht dadurch verloren, weil es verdunstet oder abfließt bevor es die Wurzeln erreichen kann. Mit Bewässerungsbeuteln ist das Gießen effizienter und es wird dabei sogar Wasser gespart. Die Beutel haben im unteren Bereich zwei kleine Löcher, die das Wasser gleichmäßig und über mehrere Stunden als Tröpfchenbewässerung an den Boden abgeben. Das Wasser wird dadurch in der umliegenden Erde und von den Wurzeln besser als beim herkömmlichen Gießen aufgenommen. Der Bewässerungsbeutel deckt die Oberfläche des Bodens ab und verhindert dadurch das Verdunsten von Wasser.

Das Anbringen und Befüllen der Bewässerungsbeutel ist einfach und unkompliziert. Der Beutel wird wie eine Jacke um den Baumstamm gelegt und mit dem Reißverschluss verschlossen. Im nächsten Schritt befüllt man den Sack mit so viel Wasser das nach einem weiteren Ausrichten im unteren Bereich keine Falten mehr zu sehen sind und lässt ihn dann volllaufen. Bei Bäumen mit größeren Baumstämmen lassen sich auch mehrere Säcke mit dem Reißverschluss verbinden. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost im Wurzelbereich ist hilfreich um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und den Wuchs von Unkraut zu unterdrücken.

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